Surfpark setzt falsches Signal - Stadt Moers soll klagen
Die Linke Liste Moers kritisiert die mit den Stimmen von SPD, CDU und AfD im Rat der Stadt Krefeld beschlossene Errichtung eines Surfparks am Elfrather See.
Kritik am Surfpark
„In Zeiten, in denen der Klimawandel mit Extremwetterlagen und neuen Hitzerekorden auch am Niederrhein immer spürbarer wird, sendet ein ressourcenintensives, energieaufwändiges und flächenverbrauchendes Großprojekt wie der geplante Surfpark ein völlig falsches Signal,“ erklärt Ratsmitglied Friedhelm Fischer.
Fokus auf Naturschutz und Naherholung
Die Linke Liste setzt sich für den Erhalt kommunaler Grünflächen und Biotope ein. Laut Fischer wäre es für das Naherholungsgebiet weitaus sinnvoller, den ehemaligen Badesee zu reaktivieren statt einen Surfpark zu bauen. Auch aus sozialen Gründen wäre eine Reaktivierung des Badesees für einen großen Teil der Bevölkerung als Bade- und Abkühlmöglichkeit sinnvoller: eine Stunde im Surfpark kostet 50€ die Stunde.
Zusätzliche Verkehrsbelastung
Der geplante Surfpark würde erhebliche Verkehrsprobleme nach Moers bringen – insbesondere in den Ortsteilen Holderberg, Kapellen, Schwafheim und Vennikel. Die Umwelt- und Klimabelastung für die Region wäre enorm.
Unterstützung für die Bürger*innen Initiative
Aus diesem Grund unterstützt die Linke Liste Moers weiterhin die Gegnerinnen und Gegner des Surfparks. Sie fordert die Stadt Moers auf, sich der parteienübergreifenden Klageinitiative gegen dieses Großprojekt anzuschließen.
Umwelt muss Vorrang haben
„Klimaschutz, der Erhalt der Biotope am Niederrhein und die Gesundheit der Menschen müssen Vorrang vor den Profitinteressen der Westsurf GmbH und Co. KG haben“, betont der sachkundige Bürger und Umweltaktivist Wolfgang Klinger von der Linken Liste abschließend.
