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            <title>Die Linke Liste im Rat der Stadt Moers: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Liste im Rat der Stadt Moers</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 03:29:44 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 02 Oct 2026 03:29:44 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-378676</guid>
                <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 06:12:45 +0200</pubDate>
                <title>Denkmalgerechte und zukunftsorientierte Umgestaltung des Schlossparks – Sachstand und weiteres Vorgehen</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/denkmalgerechte-und-zukunftsorientierte-umgestaltung-des-schlossparks-sachstand-und-weiteres-vorgehen/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Änderungsgsantrag zu TOP 9, Vorlage 18/542, zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt am 24.09.2026
Denkmalgerechte und zukunftsorientierte Umgestaltung des Schlossparks –
Sachstand und weiteres Vorgehen

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt stellt die Fraktion Die Linke Liste folgenden Änderungsantrag:

Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ersetzt:
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>1. Das begonnene Workshop- und Moderationsverfahren zur denkmalgerechten und zukunftsorientierten Umgestaltung des Schlossparks wird zunächst vollständig abgeschlossen. Die Workshops sind konsensorientiert zu führen. Ziel ist, bei den noch offenen Fragen möglichst einvernehmliche Lösungen zwischen den Beteiligten zu erreichen.</p>
<p>2. Nach Abschluss des Workshop- und Moderationsverfahrens findet entsprechend des Ratsbeschlusses vom 16.01.2025 eine Bürgerversammlung statt. Die Ergebnisse des Workshop- und Moderationsverfahrens werden dort vorgestellt und mit der Bürgerschaft erörtert.</p>
<p>3. Erst nach Abschluss des Workshop- und Moderationsverfahrens und nach Durchführung der Bürgerversammlung erfolgt die politische Beschlussfassung über die im Rahmen der Umgestaltung vorgesehenen Baumfällungen.</p>
<p>4. Bis zu dieser Beschlussfassung werden keine aufgrund der Umgestaltungsplanung vorgesehenen Baumfällungen vorgenommen.</p>
<p>5. Die planerischen und technischen Vorbereitungen für die Umgestaltung des Schlossparks können unabhängig davon fortgeführt werden, soweit dadurch keine Entscheidungen über noch im Beteiligungsverfahren befindliche Fragen vorweggenommen werden.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Begründung:</strong></p>
<p>Der vom Rat beschlossene Beteiligungsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Nach der Verwaltungsvorlage ist für den 13. Oktober 2026 ein weiterer Workshop vorgesehen. Anschließend soll die Verwaltung die Ergebnisse des gesamten Prozesses darstellen und einen Vorschlag zum Umgang mit den Bäumen in den ASPU einbringen.</p>
<p>Das Workshop- und Moderationsverfahren soll konsensorientiert geführt werden und die Möglichkeit eröffnen, bei den noch strittigen Fragen möglichst einvernehmliche Lösungen zwischen den Beteiligten zu entwickeln. Eine vorgezogene politische Entscheidung über einzelne Baumfällungen würde diesem Ansatz nicht gerecht.</p>
<p>Zudem sieht der Ratsbeschluss vom 16.01.2025 vor, dass der Beteiligungsprozess mit einer Bürgerversammlung abschließt. Diese Bürgerversammlung soll Teil des Entscheidungsprozesses sein und nicht lediglich der nachträglichen Information über bereits getroffene Entscheidungen dienen.</p>
<p>Daher ist die Reihenfolge eindeutig festzulegen: Abschluss des konsensorientierten Workshop- und Moderationsverfahrens, Bürgerversammlung und anschließend politische Beschlussfassung.</p>
<p>Die planerischen und technischen Vorbereitungen des ersten Bauabschnitts können fortgeführt werden, soweit dadurch keine Entscheidungen vorweggenommen werden</p>
<p>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>Friedhelm Fischer &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Almut Klinger &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marcel Bister</strong><br>Mitglied im Ausschuss &nbsp;Fraktionsvorsitzende &nbsp;Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378613</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 12:30:14 +0200</pubDate>
                <title>VHS bezahlbar halten – keine Erhöhung der Entgelte</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/vhs-bezahlbar-halten-keine-erhoehung-der-entgelte/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Änderungsantrag zu TOP 10, Vorlage 18/503, zur Sitzung des Kulturausschusses am 23.09.2026
VHS bezahlbar halten – keine Erhöhung der Entgelte

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

zur Sitzung des Kulturausschusses stellt die Fraktion Die Linke Liste folgenden Änderungsantrag:

Der Beschlussvorschlag wird wie folgt geändert:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>1. Die für das Frühjahrssemester 2027 vorgesehenen Erhöhungen der Entgelte der Volkshochschule Moers – Kamp-Lintfort werden nicht vorgenommen. Die bisherigen Entgeltsätze für Kurse und Seminare werden beibehalten.</p>
<p>2. Angebote im Bereich Deutsch als Fremdsprache werden entgeltfrei angeboten.</p>
<p>3. Das Entgelt für Teilnahmebescheinigungen bleibt bei 2,50 Euro, das Rücktrittsentgelt bei 5,00 Euro:</p>
<p>4. Die übrigen Änderungen der Entgeltordnung werden übernommen.&gt;</p>
<p>5. Die Verwaltung wird beauftragt, die durch den Verzicht auf die Entgelterhöhungen entstehenden Mindererträge im Wirtschaftsplan der EBB bzw. im städtischen Haushalt auszugleichen.</p>
<p>Begründung:</p>
<p>Die Volkshochschule gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge und muss unabhängig vom Einkommen zugänglich bleiben. Die Entgelte wurden erst zum Frühjahrssemester 2025 erhöht; nun ist bereits zum Frühjahrssemester 2027 eine weitere Erhöhung um rund fünf Prozent vorgesehen.</p>
<p>Die finanzielle Situation vieler Haushalte spricht gegen eine weitere Verteuerung öffentlicher Bildungsangebote. Die erheblichen Reallohnverluste insbesondere der Jahre 2022 und 2023 wurden durch die Lohnsteigerungen 2024 und 2025 im Wesentlichen erst wieder aufgeholt. 2025 lag der Reallohnindex noch leicht unter dem Niveau von 2019. Gleichzeitig sind die Belastungen durch Kranken- und Pflegeversicherung gestiegen, und auch 2026 steigen die Verbraucherpreise weiter.</p>
<p>Gerade Ausgaben für Weiterbildung gehören zu den Aufwendungen, auf die Menschen bei einem knappen Haushaltsbudget vergleichsweise leicht verzichten oder die sie aufschieben können. Höhere Teilnahmeentgelte bergen deshalb die Gefahr, dass gerade Menschen mit geringeren und mittleren Einkommen Bildungsangebote seltener wahrnehmen. Eine öffentliche Volkshochschule sollte dieser Entwicklung entgegenwirken, statt sie durch höhere Preise zu verstärken.</p>
<p>Dieses Risiko bestätigt die Vorlage selbst. Die erwarteten Mehreinnahmen von lediglich rund 30.000 Euro setzen ausdrücklich voraus, dass die höheren Entgelte nicht zu weniger Anmeldungen führen. Bei den Bildungsurlauben hat eine frühere überproportionale Erhöhung bereits zu einem Rückgang der Anmeldungen geführt.</p>
<p>Haushaltskonsolidierung darf nicht durch höhere Zugangshürden zu Bildung erfolgen. Die VHS muss bezahlbar bleiben.<br>&nbsp;</p>
<p>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>Marius Meyer &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Almut Klinger &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marcel Bister</strong><br>Mitglied im Kulturausschuss &nbsp; Fraktionsvorsitzende &nbsp; Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378612</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 12:26:34 +0200</pubDate>
                <title>Musikalische Bildung bezahlbar halten – keine Erhöhung der Musikschulgebühren</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/musikalische-bildung-bezahlbar-halten-keine-erhoehung-der-musikschulgebuehren/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Änderungsantrag zu TOP 11, Vorlage 18/513, zur Sitzung des Kulturausschusses am 23.09.2026
Musikalische Bildung bezahlbar halten – keine Erhöhung der Musikschulgebühren

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

zur Sitzung des Kulturausschusses stellt die Fraktion Die Linke Liste folgenden Änderungsantrag:

Der Beschlussvorschlag wird wie folgt geändert:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Schul- und Schulgebührenordnung für die Moerser Musikschule tritt zum 01.01.2027 mit der Maßgabe in Kraft, dass sämtliche vorgesehenen Gebührenerhöhungen nicht umgesetzt werden und die Gebühren auf dem bisherigen Niveau verbleiben.</p>
<p>Die übrigen rechtlichen, redaktionellen, organisatorischen und pädagogischen Änderungen der Schul- und Schulgebührenordnung werden übernommen.</p>
<p>Die Verwaltung wird beauftragt, die durch den Verzicht auf die Gebührenerhöhungen entstehenden Mindererträge im Wirtschaftsplan der EBB beziehungsweise im städtischen Haushalt auszugleichen.</p>
<p>Begründung:</p>
<p>Musikalische Bildung ist Teil der öffentlichen Bildungsinfrastruktur und darf nicht zunehmend von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern oder der Teilnehmenden abhängig werden. Gerade bei freiwilligen Bildungs- und Kulturangeboten besteht bei knappen Haushaltsbudgets die Gefahr, dass Familien und Einzelpersonen ihre Ausgaben reduzieren und auf Angebote verzichten. Eine kommunale Musikschule sollte dem entgegenwirken und möglichst niedrige Zugangshürden gewährleisten.</p>
<p>Die erheblichen Reallohnverluste insbesondere der Jahre 2022 und 2023 wurden durch die Lohnsteigerungen der Folgejahre im Wesentlichen erst wieder aufgeholt. Gleichzeitig sind die Belastungen durch Kranken- und Pflegeversicherung gestiegen und auch 2026 steigen die Verbraucherpreise weiter. Eine zusätzliche Verteuerung kommunaler Bildungsangebote ist vor diesem Hintergrund nicht angebracht.</p>
<p>Die Vorlage sieht dennoch eine Gebührenerhöhung von rund fünf Prozent vor und begründet dies mit regelmäßigen Anpassungen. Betroffen sind dabei nicht nur die eigentlichen Unterrichtsgebühren, sondern beispielsweise auch der externe Ensembleunterricht, die Kopierpauschale sowie der Theorie- und Gehörbildungsunterricht.</p>
<p>Den erwarteten Mehreinnahmen von lediglich rund 49.000 Euro jährlich steht das Risiko gegenüber, dass höhere Gebühren die Teilnahme an musikalischer Bildung erschweren oder Familien zum Verzicht bewegen. Dieses Risiko sollte für einen vergleichsweise begrenzten Konsolidierungsbeitrag nicht eingegangen werden.</p>
<p>Haushaltskonsolidierung darf nicht durch höhere Zugangshürden zu Bildung und kultureller Teilhabe erfolgen. Die Gebühren der Moerser Musikschule sollen deshalb 2027 nicht erhöht werden.<strong>&nbsp;</strong><br>&nbsp;</p>
<p>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>Marius Meyer &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Almut Klinger &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marcel Bister</strong><br>Mitglied im Kulturausschuss &nbsp;Fraktionsvorsitzende &nbsp;Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378611</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 12:21:21 +0200</pubDate>
                <title>Umweltleitplan Moers 2026 – Umsetzung verbindlich, sozial und ökologisch gestalten</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/umweltleitplan-moers-2026-umsetzung-verbindlich-sozial-und-oekologisch-gestalten/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Ergänzungsantrag zu TOP 6, Vorlage 18/496, zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt am 24.09.2026
Umweltleitplan Moers 2026 – Umsetzung verbindlich, sozial und ökologisch gestalten

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt stellt die Fraktion Die Linke Liste folgenden Ergänzungsantrag:

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung wird wie folgt ergänzt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>III. Die Verwaltung wird beauftragt, das Umsetzungskonzept zum Umweltleitplan dem Rat spätestens bis zum 31.12.2027 zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen. Das Umsetzungskonzept soll insbesondere eine Priorisierung der Maßnahmen, einen Zeitplan, eine Kostenschätzung sowie mögliche Förderprogramme und Finanzierungswege enthalten.</p>
<p>IV. Bei der Priorisierung der Maßnahmen ist der Grundsatz der Umweltgerechtigkeit besonders zu berücksichtigen. Vorrangig sollen Quartiere betrachtet werden, in denen eine geringe Grün- und Freiraumversorgung, eine hohe klimatische beziehungsweise Hitzebelastung und soziale Belastungen zusammentreffen. Ziel ist es, allen Einwohner*innen unabhängig von Einkommen und Wohnort einen guten Zugang zu wohnortnahen Grün-, Erholungs- und Aufenthaltsräumen zu ermöglichen.</p>
<p>V. Die im Umweltleitplan dargestellten „Grünen Adern Moers“ sowie die Vorrangflächen Umwelt sind bei der Bauleitplanung und anderen städtischen Planungen besonders zu berücksichtigen. Ihre Funktionen insbesondere für Biotopverbund, Stadtklima, Luftaustausch, Gewässerentwicklung sowie Fuß- und Radwegeverbindungen sollen erhalten und weiterentwickelt werden.</p>
<p>VI. Die Verwaltung wird beauftragt, für die Umsetzung des Umweltleitplans eine strategische Flächensicherung zu entwickeln. Hierzu sollen insbesondere notwendige Flächenankäufe, die Nutzung städtischer Flächen sowie geeignete Förderprogramme geprüft und dem zuständigen Ausschuss dargestellt werden.</p>
<p>VII. Die Verwaltung berichtet dem zuständigen Ausschuss jährlich über den Stand der Umsetzung des Umweltleitplans, insbesondere über umgesetzte und geplante Maßnahmen, Flächensicherung und Flächenankäufe sowie eingeworbene Fördermittel.</p>
<p>Begründung:</p>
<p>Der Umweltleitplan 2026 bietet eine gute Grundlage, um Natur- und Klimaschutz, Biodiversität, Erholung und eine nachhaltige Stadtentwicklung stärker miteinander zu verbinden. Besonders das Konzept der „Grünen Adern Moers“ mit einem möglichst zusammenhängenden Netz aus Grün- und Waldflächen sowie grünen Wegebeziehungen ist zu begrüßen</p>
<p>Entscheidend ist jedoch, dass aus dem strategischen Konzept konkrete Maßnahmen entstehen. Der bisherige Beschlussvorschlag enthält weder einen Zeitrahmen für das angekündigte Umsetzungskonzept noch Vorgaben zu Prioritäten, Finanzierung und Kontrolle der Umsetzung.</p>
<p>Dabei ist Umwelt- und Klimagerechtigkeit auch eine soziale Frage. Menschen, die nicht über einen eigenen Garten oder andere private Erholungsmöglichkeiten verfügen, sind in besonderem Maße auf gute öffentliche Grün- und Freiräume angewiesen. Maßnahmen sollten deshalb insbesondere dort priorisiert werden, wo geringe Grünversorgung, hohe klimatische Belastungen und soziale Belastungen zusammentreffen.</p>
<p>Zugleich weist die Verwaltung darauf hin, dass für die Umsetzung und insbesondere für Lückenschlüsse bei den „Grünen Adern“ teilweise Grundstücke erworben werden müssen und für Maßnahmen des Umweltleitplans grundsätzlich Fördermöglichkeiten bestehen. Eine vorausschauende Flächensicherung und systematische Fördermittelakquise müssen deshalb Bestandteil der Umsetzung sein.</p>
<p>Mit der Ergänzung soll aus dem Umweltleitplan ein überprüfbarer Handlungsrahmen für eine ökologische und sozial gerechte Stadtentwicklung werden.</p>
<p><br>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>Friedhelm Fischer &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Almut Klinger &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marcel Bister</strong><br>Mitglied im Ausschuss &nbsp; &nbsp;Fraktionsvorsitzende &nbsp; Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378620</guid>
                <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 12:54:00 +0200</pubDate>
                <title>Erarbeitung eines kommunalen Inklusionsplans für die Stadt Moers</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/erarbeitung-eines-kommunalen-inklusionsplans-fuer-die-stadt-moers/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Anfrage zur Sitzung des Rates am 14.10.2026
Erarbeitung eines kommunalen Inklusionsplans für die Stadt Moers

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

zur Sitzung des Rates stellt die Fraktion Die Linke Liste folgende Anfrage.

Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet auch die Kommunen, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen schrittweise zu verwirklichen. Viele Städte haben hierfür kommunale Inklusions- oder Aktionspläne beschlossen, die Ziele, Maßnahmen, Zuständigkeiten, Zeitpläne und eine regelmäßige Evaluation festlegen.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Kommunen mit entsprechenden Strategien gehören unter anderem Dortmund, Oberhausen, Köln, Münster, Bielefeld, Bonn, Düsseldorf und Nürnberg. Diese Städte verstehen Inklusion als Querschnittsaufgabe und bündeln Maßnahmen aus den Bereichen Mobilität, Bildung, Digitalisierung, Kultur, Sport, Wohnen, Arbeit und Barrierefreiheit in einem gemeinsamen strategischen Konzept.</p>
<p>In Moers bestehen verschiedene Einzelmaßnahmen und Beratungsstrukturen. Ein vom Rat beschlossener gesamtstädtischer Inklusionsplan oder Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist jedoch öffentlich nicht erkennbar. Vor diesem Hintergrund bittet die Fraktion Die Linke Liste um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><ol><li>Verfügt die Stadt Moers über einen gesamtstädtischen Inklusions- oder Aktionsplan?<br>&nbsp;</li><li>Falls ja: Wann wurde dieser beschlossen und wo ist er öffentlich einsehbar?<br>&nbsp;</li><li>Falls nein: Aus welchen Gründen wurde bislang kein solcher Plan erarbeitet?<br>&nbsp;</li><li>Ist die Erarbeitung eines kommunalen Inklusionsplans vorgesehen? Wenn ja, bis wann?<br>&nbsp;</li><li>Welche Fachbereiche koordinieren derzeit die Inklusionsarbeit?<br>&nbsp;</li><li>Welche strategischen Ziele verfolgt die Stadt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention?<br>&nbsp;</li><li>Welche Maßnahmen wurden seit 2020 in den Bereichen Barrierefreiheit, Mobilität, Digitalisierung, Wohnen, Kultur, Sport, Bildung, Arbeitsmarkt und politische Teilhabe umgesetzt?<br>&nbsp;</li><li>Welche Maßnahmen befinden sich aktuell in Planung?<br>&nbsp;</li><li>Welche Fördermittel von Bund, Land oder EU wurden seit 2020 beantragt bzw. bewilligt?<br>&nbsp;</li><li>Wie werden der Beirat für Menschen mit Behinderung, Selbstvertretungsorganisationen und Betroffene in Planungen eingebunden?<br>&nbsp;</li><li>Wie wird die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen überprüft und welche Kennzahlen werden verwendet?<br>&nbsp;</li><li>Plant die Verwaltung eine regelmäßige Berichterstattung an den Rat über den Stand der Inklusion?<br>&nbsp;</li><li>Wie bewertet die Verwaltung die Erfahrungen der Städte Dortmund, Oberhausen, Münster, Köln, Düsseldorf, Bonn, Bielefeld und Nürnberg mit kommunalen Inklusionsplänen und sieht sie darin Anknüpfungspunkte für Moers?<br>&nbsp;</li><li>Falls die Verwaltung keinen Inklusionsplan beabsichtigt: Mit welchen Instrumenten soll stattdessen eine ämterübergreifende und langfristige Steuerung der Inklusionspolitik sichergestellt werden?</li></ol><p>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>Almut Klinger &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marcel Bister &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Laura Kaiser</strong><br>Fraktionsvorsitzende &nbsp; Fraktionsvorsitzender &nbsp; &nbsp;stellv. Fraktionsvorsitzende</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378617</guid>
                <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 12:47:00 +0200</pubDate>
                <title>Schwimmkompetenz in Moers stärken – erfolgreiche Angebote weiterentwickeln und Schutz vor Ertrinken verbessern</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/schwimmkompetenz-in-moers-staerken-erfolgreiche-angebote-weiterentwickeln-und-schutz-vor-ertrinken-verbessern/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Anfrage zur Sitzung des Sportausschusses am 25.09.2026
Schwimmkompetenz in Moers stärken – erfolgreiche Angebote weiterentwickeln und Schutz vor Ertrinken verbessern

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

zur Sitzung des Sportausschusses stellt die Fraktion Die Linke Liste folgende Anfrage.

Schwimmen zu können ist eine grundlegende Voraussetzung für Sicherheit, gesellschaftliche Teilhabe und selbstbestimmte Freizeitgestaltung. Gleichzeitig bleibt die Verbesserung der Schwimmkompetenz von Kindern eine dauerhafte Aufgabe von Schulen, Kommunen, Sportvereinen und weiteren Trägern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke Liste begrüßt daher ausdrücklich die in Moers bereits bestehenden Aktivitäten. Eine besondere Bedeutung kommt dem Landesprogramm „NRW kann schwimmen“ im Rahmen des Aktionsplans „Schwimmen lernen in Nordrhein-Westfalen 2024 bis 2028“ zu. Ziel ist es, insbesondere Schüler*innen der Klassen 2 bis 6 das Schwimmenlernen zu ermöglichen.</p>
<p>Die Jahresauswertung 2025 des Stadtsportverbandes Moers, die am 28. November 2025 im Sportausschuss vorgestellt wurde, dokumentiert erhebliche Anstrengungen und konkrete Erfolge. Hervorzuheben ist insbesondere, dass Moers nach Darstellung des Stadtsportverbandes als einzige Kommune im Kreis Wesel am Förderprogramm teilnimmt. Auch zahlreiche benachbarte Städte und Kreise beteiligen sich nicht. Moers nimmt damit im regionalen Vergleich eine besondere Rolle ein.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, was durch die Zusammenarbeit von Stadtsportverband, Stadt, ENNI, Schulen und organisiertem Sport erreicht werden kann. Gleichzeitig macht die Jahresauswertung weiteren Handlungsbedarf sichtbar. Von zunächst 253 durch die Schulen gemeldeten Schüler*innen wurden 13 Meldungen zurückgenommen. 240 Kinder wurden angeschrieben, tatsächlich nahmen 155 teil. Als Gründe nennt der Stadtsportverband unter anderem zwischenzeitlich erworbene Schwimmabzeichen, Urlaubsplanungen, fehlendes Interesse sowie das Nichterscheinen trotz Platzzusage.</p>
<p>Die Jahresauswertung verweist darüber hinaus auf organisatorische Verbesserungsmöglichkeiten. Eltern und Lehrer*innen berichteten dem Stadtsportverband teilweise, dass sie keine Kenntnis von dem Ferienprogramm hatten. Bei Anmeldungen fehlten teilweise E-Mail-Adressen; der Informationsfluss zwischen Schulen bzw. Schulsekretariaten und Familien funktionierte nicht immer optimal. Der Stadtsportverband schlägt deshalb unter anderem vollständigere Kontaktdaten, verbindlichere Rückmeldungen, eine Aktualisierung des Schwimmstatus vor Kursbeginn sowie eine zielgerichtetere Verteilung der Kinder auf die Ferienkurse vor.</p>
<p>Für 2026 wurde die Fortsetzung des Programms in den Oster- und Herbstferien angekündigt. ENNI hatte hierfür erneut die kostenlose Bereitstellung von Wasserzeiten für jeweils sechs Kurse zugesagt.</p>
<p>Die positiven Erfahrungen mit „NRW kann schwimmen“ sollten aus Sicht der Linken Liste Ausgangspunkt für eine Weiterentwicklung der Schwimmförderung in Moers sein. 155 erreichte Kinder sind ein beachtlicher Erfolg; entscheidend ist darüber hinaus, ob möglichst jedes Moerser Kind die realistische Chance erhält, sicher schwimmen zu lernen.</p>
<p>Dabei ist zwischen dem ersten Schwimmenlernen und sicherer Schwimmfähigkeit zu unterscheiden. Das Seepferdchen ist ein wichtiger erster Schritt, stellt jedoch noch keinen Nachweis sicheren Schwimmens dar. Von besonderer Bedeutung sind deshalb Anschlussangebote, die Kindern eine kontinuierliche Entwicklung ihrer Schwimmfähigkeit ermöglichen.</p>
<p>Die Erfahrungen des Stadtsportverbandes zeigen zudem, dass Verbesserungen nicht ausschließlich von zusätzlichen Wasserflächen oder zusätzlichen Kursen abhängen. Auch Information, Organisation, eine aktuelle Bedarfsermittlung, verbindlichere Anmeldungen, Nachrückmöglichkeiten sowie eine gute Verzahnung zwischen Schulschwimmen und außerschulischen Angeboten können dazu beitragen, vorhandene Ressourcen besser zu nutzen.</p>
<p>Neben dem erfolgreichen Landesprogramm stellt sich deshalb die weitergehende Frage nach der Gesamtsituation der Schwimmkompetenz in Moers: nach dem Schulschwimmen, den vorhandenen Wasserzeiten und Kurskapazitäten, den Anschlussmöglichkeiten nach ersten Schwimmerfolgen, der Erreichbarkeit unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, inklusiven Angeboten und der Prävention von Ertrinkungsunfällen.</p>
<p>Ziel sollte sein, die bereits vorhandenen erfolgreichen Strukturen zu stärken, erkannte organisatorische Probleme zu beheben und eine Perspektive zu entwickeln, in der möglichst jedes Kind in Moers unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Behinderung die Möglichkeit erhält, sicher schwimmen zu lernen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p>
<p>1. Welche aktuellen Erkenntnisse liegen der Verwaltung über die Schwimmkompetenz der Kinder und Jugendlichen in Moers vor, insbesondere darüber, wie viele Kinder die Grundschule verlassen, ohne sicher schwimmen zu können?</p>
<p>2. Wie hat sich die Schwimmkompetenz der Moerser Grundschüler*innen in den vergangenen fünf Schuljahren entwickelt, und lassen sich dabei Unterschiede nach Schulen, Sozialräumen oder anderen relevanten Faktoren feststellen?</p>
<p>3. Findet an allen Moerser Grundschulen der nach den schulrechtlichen Vorgaben vorgesehene Schwimmunterricht tatsächlich und regelmäßig statt? Falls nein, an welchen Schulen und aus welchen Gründen nicht?</p>
<p>4. In welchem Umfang ist Schwimmunterricht in den vergangenen fünf Schuljahren ausgefallen bzw. konnte nur eingeschränkt stattfinden, und was waren die wesentlichen Ursachen hierfür?</p>
<p>5. Reichen die für das Schulschwimmen zur Verfügung stehenden Wasserzeiten gegenwärtig aus, und bestehen Unterschiede hinsichtlich der Versorgung einzelner Schulen?</p>
<p>6. Welche Maßnahmen bestehen oder sind geplant, um insbesondere Kinder, die im regulären Schulschwimmen keine ausreichende Schwimmfähigkeit erreichen, frühzeitig zu identifizieren und ihnen zusätzliche Lernmöglichkeiten anzubieten?</p>
<p>7. Wie bewertet die Verwaltung die Entwicklung des Programms „NRW kann schwimmen“ in Moers seit 2024, insbesondere den Anstieg von 109 Teilnehmer*innen im Jahr 2024 auf 155 im Jahr 2025 sowie die Entwicklung bei den erreichten Schwimmabzeichen?</p>
<p>8. Wie haben sich die Osterferienkurse 2026 entwickelt: Wie viele Kinder wurden gemeldet, eingeladen und haben tatsächlich teilgenommen, wie viele Kurse und Plätze standen zur Verfügung und welche Schwimmabzeichen wurden erreicht?</p>
<p>9. Wie ist der aktuelle Planungsstand für die Herbstferien 2026 und wie viele Kurse und Plätze sollen angeboten werden?</p>
<p>10. Welche Erkenntnisse wurden aus dem Umstand gewonnen, dass 2025 von 240 angeschriebenen Schüler*innen nur 155 tatsächlich teilnahmen, und welche Maßnahmen wurden inzwischen ergriffen, um freie Plätze möglichst vollständig zu besetzen?</p>
<p>11. Wurde insbesondere geprüft, die Bedarfsermittlung zeitnäher vor den jeweiligen Ferien durchzuführen, den Schwimmstatus angemeldeter Kinder vor Kursbeginn nochmals abzufragen und ein kurzfristiges Nachrückverfahren für frei werdende Plätze einzuführen?</p>
<p>12. Welche der vom Stadtsportverband in seiner Jahresauswertung 2025 vorgeschlagenen organisatorischen Verbesserungen – insbesondere vollständige Kontaktdaten, verbindlichere Rückmeldungen, Aktualisierung des Schwimmstatus und eine zielgerichtetere Verteilung der Kinder auf Oster- und Herbstferien – wurden inzwischen umgesetzt bzw. sollen umgesetzt werden?</p>
<p>13. Welche Maßnahmen wurden angesichts des Hinweises des Stadtsportverbandes ergriffen, dass Eltern und Lehrer*innen teilweise keine Kenntnis vom Programm hatten, um an allen Moerser Grundschulen eine zuverlässige und frühzeitige Information der infrage kommenden Familien sicherzustellen?</p>
<p>14. Ist eine dauerhafte Fortführung von „NRW kann schwimmen“ in Moers bis mindestens zum Ende des Landesaktionsplans 2028 gesichert und bestehen Möglichkeiten, Zahl und Umfang der Kurse bei entsprechendem Bedarf weiter zu erhöhen?</p>
<p>15. Welche Möglichkeiten bestehen für die Kinder, die einen Ferienkurs ohne Schwimmabzeichen beenden, ihre Schwimmausbildung zeitnah und möglichst ohne längere Unterbrechung fortzusetzen?</p>
<p>16. Welche Anschlussangebote bestehen für Kinder, die das Seepferdchen erworben haben, um anschließend das für sicheres Schwimmen wesentlich aussagekräftigere Bronze-Abzeichen zu erreichen?</p>
<p>17. Besteht zwischen Schulen, Stadtsportverband, ENNI, Schwimmvereinen und weiteren Trägern ein abgestimmtes System, mit dem Kinder vom Nichtschwimmen über erste Schwimmfähigkeiten bis zum sicheren Schwimmen begleitet werden können, und sieht die Verwaltung hier weiteren Entwicklungsbedarf?</p>
<p>18. Welche Erkenntnisse liegen darüber vor, wie nachhaltig die in den Ferienkursen erworbenen Fähigkeiten sind und wie viele der Teilnehmer*innen anschließend weitere Schwimmangebote wahrnehmen?</p>
<p>19. Welche Schwimmlernangebote für Kinder und Jugendliche bestehen derzeit neben dem schulischen Schwimmunterricht und „NRW kann schwimmen“ in Moers, insbesondere durch ENNI, Schwimmvereine, DLRG und andere Träger?</p>
<p>20. Wie stellt sich bei diesen Angeboten das Verhältnis von vorhandenen Plätzen und Nachfrage dar, insbesondere hinsichtlich Wartelisten und Wartezeiten?</p>
<p>21. Reichen die vorhandenen Wasserflächen und Beckenzeiten insgesamt aus, um Schulschwimmen, Schwimmausbildung, Vereinssport und weitere öffentliche Angebote angemessen abzudecken, und wo sieht die Verwaltung Engpässe?</p>
<p>22. Welche Investitionen, Sanierungen oder sonstigen Maßnahmen sind in den kommenden Jahren vorgesehen, um die für Schwimmausbildung und Schulschwimmen erforderliche Infrastruktur dauerhaft zu sichern?</p>
<p>23. Wie kann die erfolgreiche Zusammenarbeit von Stadt, Stadtsportverband, ENNI und den beteiligten Schwimmvereinen langfristig abgesichert werden, insbesondere hinsichtlich Wasserzeiten, Finanzierung und ausreichender Zahl qualifizierter Übungsleiter*innen?</p>
<p>24. Wie stellt die Stadt sicher, dass finanzielle Gründe kein Hindernis für die Teilnahme von Kindern an Schwimmkursen darstellen, und welche Unterstützungsmöglichkeiten bestehen über das Programm „NRW kann schwimmen“ hinaus?</p>
<p>25. Welche Erkenntnisse bestehen darüber, welche Kinder bzw. Familien von den vorhandenen Schwimmangeboten bislang besonders gut und welche weniger gut erreicht werden, und welche Konsequenzen werden daraus für die Ansprache und Angebotsgestaltung gezogen?</p>
<p>26. Welche barrierefreien bzw. inklusiven Schwimmlernangebote bestehen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, und reichen die vorhandenen Kapazitäten nach Einschätzung der Verwaltung aus?</p>
<p>27. Welche Möglichkeiten bestehen für Jugendliche und Erwachsene, die nicht oder nicht sicher schwimmen können, das Schwimmen in Moers zu erlernen, und wie stellt sich hier das Verhältnis von Nachfrage und Angebot dar?</p>
<p>28. Welche Maßnahmen zur Prävention von Ertrinkungsunfällen und zur Aufklärung über Gefahren an Gewässern werden derzeit in Moers von Stadt, Feuerwehr, DLRG, Schulen und weiteren Akteuren durchgeführt?</p>
<p>29. Wie werden insbesondere Kinder, Jugendliche und Eltern über Risiken des Badens in nicht beaufsichtigten Gewässern sowie über grundlegende Baderegeln und das Verhalten in Notfällen informiert?</p>
<p>30. Hält die Verwaltung vor dem Hintergrund der bestehenden Aktivitäten und der Erfahrungen mit „NRW kann schwimmen“ ein kommunales Gesamtkonzept bzw. abgestimmte Zielsetzungen zur Verbesserung der Schwimmkompetenz und Ertrinkungsprävention für sinnvoll, und welche konkreten Ziele sollte Moers dabei bis 2028 bzw. 2030 verfolgen?</p>
<p>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>René Pastoors &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Almut Klinger &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marcel Bister</strong></p>
<p>Mitglied im Sportausschuss &nbsp; Fraktionsvorsitzende &nbsp;Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378616</guid>
                <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 12:43:00 +0200</pubDate>
                <title>Verständlichere Behördenbriefe – Erfahrungen des „Marburger Modells“ für Moers nutzen</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/verstaendlichere-behoerdenbriefe-erfahrungen-des-marburger-modells-fuer-moers-nutzen/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Anfrage zur Sitzung des Rates am 14.10.2026
Verständlichere Behördenbriefe – Erfahrungen des „Marburger Modells“ für Moers nutzen

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

behördliche Bescheide und Schreiben müssen rechtssicher sein, sollten für Bürger*innen aber zugleich möglichst verständlich formuliert werden. Komplizierte Satzstrukturen, Fachbegriffe und stark formalisierte Texte können dazu führen, dass Entscheidungen, notwendige nächste Schritte oder Fristen nicht unmittelbar verstanden werden. Dies kann zusätzliche Rückfragen und Verwaltungsaufwand verursachen.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Einen interessanten Ansatz verfolgt die Stadt Marburg. Dort wurden im Bereich Soziale Leistungen bereits mehr als 50 Dokumente in verständlichere Sprache übertragen. Bestehende Texte wurden dafür in Bausteine zerlegt, sprachlich überarbeitet und anschließend fachlich sowie rechtlich geprüft. Ergänzend werden Beschäftigte darin geschult, auch individuelle Schreiben verständlicher zu formulieren. Marburg berichtet von positiven Rückmeldungen und weniger Missverständnissen und Rückfragen.</p>
<p>Der Ansatz zeigt, dass Rechtssicherheit, Bürger*innenfreundlichkeit und Verwaltungsvereinfachung miteinander verbunden werden können. Besonders interessant ist, dass Marburg seine Erfahrungen und überarbeiteten Vorlagen auch anderen Kommunen zur Verfügung stellen will.</p>
<p>Die Linke Liste hält es daher für sinnvoll zu prüfen, ob Elemente dieses Modells auch in Moers genutzt werden können. Dabei erscheint ein begrenztes Pilotprojekt mit besonders häufig verwendeten Schreiben und Bescheiden sinnvoller als eine umfassende Überarbeitung der gesamten Verwaltungskommunikation.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:</p><ol><li>Welche Standards oder Vorgaben bestehen bei der Stadt Moers bereits für eine verständliche und bürger*innenorientierte Gestaltung von Bescheiden, Anschreiben und Formularen, und wurden entsprechende Dokumente bereits systematisch sprachlich überarbeitet? &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;</li><li>Ist der Verwaltung das Marburger Modell bekannt, und wie bewertet sie die Möglichkeit, die dort entwickelten Erfahrungen, Mustertexte und Textbausteine für Moers zu nutzen?<br>&nbsp;</li><li>Welche besonders häufig verwendeten oder erfahrungsgemäß erklärungsbedürftigen Bescheide und Schreiben kämen aus Sicht der Verwaltung für eine modellhafte Überarbeitung infrage?<br>&nbsp;</li><li>Wäre ein Pilotprojekt in einem oder mehreren publikumsintensiven Bereichen – beispielsweise Soziales, Wohngeld oder Ausländerangelegenheiten – nach dem Marburger Vorbild aus Sicht der Verwaltung sinnvoll und mit vertretbarem Aufwand umsetzbar?<br>&nbsp;</li><li>Könnten überarbeitete Texte nach dem Marburger Modell zunächst sprachlich vereinfacht und anschließend durch Fachverwaltung und Rechtsservice auf fachliche Vollständigkeit und Rechtssicherheit geprüft werden?<br>&nbsp;</li><li>Welche Möglichkeiten bestehen, Beschäftigte durch Schulungen, Leitfäden oder Textbausteine dabei zu unterstützen, auch individuell erstellte Schreiben verständlicher zu formulieren?<br>&nbsp;</li><li>Wie könnten bei einer Überarbeitung insbesondere die Bedürfnisse von Menschen mit Lern- oder Leseschwierigkeiten, Behinderungen oder geringen Deutschkenntnissen berücksichtigt und zugleich wichtige Angaben zu Fristen, Rechten, Pflichten und erforderlichen nächsten Schritten deutlicher hervorgehoben werden?<br>&nbsp;</li><li>Ist die Verwaltung bereit, die Erfahrungen der Stadt Marburg näher auszuwerten und dem zuständigen Ausschuss anschließend darzustellen, ob und in welcher Form ein entsprechendes Pilotprojekt in Moers umgesetzt werden könnte?</li></ol><p>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>Almut Klinger &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marcel Bister &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Laura Kaiser</strong><br>Fraktionsvorsitzende &nbsp;Fraktionsvorsitzender &nbsp;stellv. Fraktionsvorsitzende</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378615</guid>
                <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 12:36:00 +0200</pubDate>
                <title>Hitzevorsorge und Klimaanpassung in der Stadt Moers – vorhandene Maßnahmen weiterentwickeln und Lücken schließen</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/hitzevorsorge-und-klimaanpassung-in-der-stadt-moers-vorhandene-massnahmen-weiterentwickeln-und-luecken-schliessen/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Anfrage zur Sitzung des Rates am 14.10.2026
Hitzevorsorge und Klimaanpassung in der Stadt Moers – vorhandene Maßnahmen weiterentwickeln und Lücken schließen

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

die Folgen des Klimawandels sind auch in Moers zunehmend spürbar. Häufigere und länger andauernde Hitzeperioden, Tropennächte, Trockenphasen und Starkregen stellen die Stadt vor wachsende Herausforderungen. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Kinder, chronisch Kranke, Menschen mit Behinderungen, wohnungslose Menschen sowie Menschen in dicht bebauten und stark versiegelten Quartieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Moers hat in den vergangenen Jahren bereits eine Reihe sinnvoller Maßnahmen zur Klimaanpassung und Hitzevorsorge entwickelt. Dazu gehört die Beteiligung am Projekt „Evolving Regions“, in dessen Rahmen eine Klimawirkungsanalyse für den Kreis Wesel erstellt wurde. Sie ermöglicht es, räumliche Auswirkungen von Hitze, Starkregen, Dürre und Hochwasser zu untersuchen und besonders betroffene Bereiche zu identifizieren. Die Stadt Moers hat darauf aufbauend auch eine Hotspot-Analyse für das Stadtgebiet entwickelt.</p>
<p>Mit dem Moerser „Hitzeknigge“ verfügt die Stadt zudem über ein eigenes Informationsangebot zum gesundheitlichen Hitzeschutz. Der Hitzeknigge erläutert zugleich bestehende Klimaanpassungsaktivitäten und die zugrunde liegenden Klimawirkungsanalysen.</p>
<p>Positiv ist auch die Entwicklung einer Karte der „kühlen Orte“, die kühle Innen- und Außenbereiche sowie Trinkwasserbrunnen sichtbar macht. Sie ergänzt die weiteren Informationsangebote der Stadt und kann insbesondere während Hitzeperioden eine praktische Orientierung bieten.</p>
<p>Öffentlich zugängliche Trinkwasserangebote, Maßnahmen zur Begrünung und Verschattung sowie die klimaangepasste Gestaltung öffentlicher Räume bilden weitere wichtige Bausteine. Auch bei städtischen Gebäuden gibt es bereits etablierte Strukturen. Die Klimaschutzinitiative KliMo wurde dauerhaft verstetigt und auf Schulen, Kindertagesstätten, Verwaltungsgebäude, Feuerwehren, Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie Sporteinrichtungen ausgeweitet.</p>
<p>Im Rahmen von KliMo werden auch konkrete Maßnahmen zur Anpassung an zunehmende Hitze diskutiert, darunter Sonnensegel, zusätzliche Begrünung und Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität an heißen Tagen.</p>
<p>Diese bestehenden Aktivitäten werden von der Linke Liste ausdrücklich begrüßt. Ziel dieser Anfrage ist deshalb nicht, bereits bekannte Maßnahmen erneut abzufragen. Vielmehr soll geklärt werden, welche Wirkung sie entfalten, wo noch Lücken bestehen, wie die einzelnen Bausteine besser miteinander verbunden werden können und welche nächsten Schritte die Stadt plant.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p>
<p>1. Wie bewertet die Verwaltung den derzeitigen Stand der kommunalen Hitzevorsorge in Moers insgesamt, und welche wesentlichen Handlungsbedarfe bestehen aus ihrer Sicht noch?</p>
<p>2. Wie werden die Ergebnisse aus „Evolving Regions“, der Klimawirkungsanalyse, der Hotspot-Analyse und dem Klimaatlas NRW heute konkret für die Priorisierung von Maßnahmen genutzt?</p>
<p>3. Welche Stadtteile, Quartiere oder einzelnen Bereiche gelten nach den derzeitigen Erkenntnissen als besonders hitzebelastet, und wie werden dabei neben der thermischen Belastung auch soziale Faktoren berücksichtigt?</p>
<p>4. Welche konkreten Ziele verfolgt die Stadt bis 2030 bei Hitzevorsorge und Klimaanpassung, und anhand welcher Kriterien soll die Zielerreichung gemessen werden?</p>
<p>5. Welche größeren Maßnahmen zur Reduzierung der Hitzebelastung im öffentlichen Raum wurden in den vergangenen fünf Jahren umgesetzt oder begonnen, und welche weiteren Projekte sind bis 2030 vorgesehen?</p>
<p>6. Nach welchen Kriterien werden Straßen, Plätze, Schulhöfe, Spielplätze und sonstige Aufenthaltsbereiche für zusätzliche Begrünung, Verschattung oder Entsiegelung priorisiert?</p>
<p>7. Wie haben sich Bestand und Neupflanzungen von Straßenbäumen in den vergangenen fünf Jahren entwickelt, und wie wird der vorhandene Baumbestand während Hitze- und Trockenperioden geschützt?</p>
<p>8. Welche größeren Entsiegelungs- und Schwammstadtprojekte befinden sich derzeit in Planung oder Umsetzung?</p>
<p>9. Wie wird bei der Neu- oder Umgestaltung öffentlicher Plätze sichergestellt, dass Hitzeschutz, Begrünung, Verschattung und Wasserrückhalt von Beginn an berücksichtigt werden?<br><br>10. Welche Erfahrungen hat die Stadt mit den bereits vorhandenen öffentlichen Trinkwasserbrunnen gemacht, und welche zusätzlichen Standorte sind konkret vorgesehen?</p>
<p>11. Nach welchen Kriterien werden neue Trinkwasserstandorte ausgewählt, und werden dabei insbesondere Hitze-Hotspots, stark frequentierte Aufenthaltsorte und sozial besonders belastete Quartiere berücksichtigt?</p>
<p>12. Wie wird die Karte der „kühlen Orte“ fortlaufend aktualisiert, wie viele Innen- und Außenorte sind derzeit erfasst und welche Möglichkeiten bestehen, das Netz weiter auszubauen?</p>
<p>13. Werden Nutzung und Bekanntheit der Karte der kühlen Orte, des Hitzeknigges und weiterer Informationsangebote ausgewertet, und welche Schlussfolgerungen zieht die Verwaltung daraus?</p>
<p>14. Welche weiteren öffentlich zugänglichen Möglichkeiten zur Abkühlung – etwa verschattete Aufenthaltsbereiche, zugängliche Gebäude, Grünflächen oder Wasserelemente – sollen künftig geschaffen werden?</p>
<p>15. Wie werden ältere Menschen, Pflegebedürftige, chronisch Kranke, Menschen mit Behinderungen, wohnungslose Menschen und andere besonders gefährdete Gruppen bei Hitze gezielt erreicht?</p>
<p>16. Wie arbeiten Stadtverwaltung, Pflegeeinrichtungen, ambulante Dienste, soziale Träger, Gesundheitswesen und weitere Institutionen bei Hitzewarnungen und Präventionsmaßnahmen zusammen?</p>
<p>17. Bestehen für Schulen, Kindertagesstätten und OGS einheitliche Empfehlungen oder Standards zum Umgang mit Hitze, insbesondere zu Verschattung, Trinkwasser, Raumtemperaturen und Nutzung von Außenflächen?</p>
<p>18. Welche Erkenntnisse liegen über besonders hitzebelastete städtische Schulen, Kitas und andere öffentliche Einrichtungen vor, und welche baulichen Maßnahmen haben dort Priorität?</p>
<p>19. Wie werden die bestehenden Strukturen von KliMo künftig stärker mit Maßnahmen zur Klimaanpassung und zum sommerlichen Wärmeschutz verbunden?</p>
<p>20. Welche städtischen Gebäude weisen aus Sicht des Zentralen Gebäudemanagements besonderen Handlungsbedarf beim sommerlichen Wärmeschutz auf?</p>
<p>21. Welche Maßnahmen – etwa Verschattung, Begrünung, passive Kühlung, verbesserte Lüftung oder baulicher Wärmeschutz – sind für diese Gebäude geplant?</p>
<p>22. Werden bei Neubauten und größeren Sanierungen der Stadt verbindliche Standards für sommerlichen Wärmeschutz und Klimaanpassung angewandt, und wenn ja, welche?</p>
<p>23. Wie werden die vorhandenen Klimawirkungs- und Hotspotanalysen bei Bebauungsplänen, städtebaulichen Konzepten und größeren Bauvorhaben konkret berücksichtigt?</p>
<p>24. Welche Instrumente nutzt die Stadt, um Begrünung, Entsiegelung, Verschattung, Dach- und Fassadenbegrünung sowie Regenwasserrückhaltung auch bei privaten Bauvorhaben zu fördern oder verbindlich zu berücksichtigen?</p>
<p>25. In welchen laufenden oder geplanten Stadtentwicklungsprojekten spielen Hitzevorsorge und klimaresiliente Quartiersentwicklung eine besondere Rolle?</p>
<p>26. Welche größeren Maßnahmen der Hitzevorsorge und Klimaanpassung sind für die Jahre 2026 bis 2030 finanziell eingeplant, und welche Förderprogramme von Land, Bund oder EU werden hierfür genutzt bzw. sollen genutzt werden?</p>
<p>27. Welche geplanten oder aus fachlicher Sicht sinnvollen Maßnahmen können derzeit aufgrund fehlender Haushaltsmittel, Fördermittel oder personeller Kapazitäten nicht oder nur verzögert umgesetzt werden?</p>
<p>28. Ist vorgesehen, dem zuständigen Ausschuss künftig regelmäßig einen zusammengefassten Bericht über den Stand der Hitzevorsorge vorzulegen, der insbesondere Maßnahmen, Prioritäten, Umsetzungsstand, Kosten, Fördermittel und Wirkung enthält?</p>
<p>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>Almut Klinger &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Marcel Bister &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Laura Kaiser</strong><br>Fraktionsvorsitzende &nbsp; Fraktionsvorsitzender &nbsp; stellv. Fraktionsvorsitzende</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378638</guid>
                <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 14:19:00 +0200</pubDate>
                <title>Auswirkungen der geplanten Steuerreform des Bundes auf den Haushalt der Stadt Moers</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/auswirkungen-der-geplanten-steuerreform-des-bundes-auf-den-haushalt-der-stadt-moers/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Anfrage zur Sitzung des Hauptausschusses am 07.10.2026
Auswirkungen der geplanten Steuerreform des Bundes auf den Haushalt der Stadt Moers

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

zur Sitzung des Hauptausschusses stellt die Fraktion Die Linke Liste folgende Anfrage.

Die Bundesregierung hat eine umfassende steuerliche Entlastung angekündigt. Da die Gemeinden über den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer unmittelbar an deren Aufkommen beteiligt sind, besteht die Sorge, dass die Reform zu erheblichen Einnahmeausfällen bei den Kommunen führen könnte. Der Bund hat zwar angekündigt, Länder und Kommunen finanziell ausgleichen zu wollen. Gleichwohl bestehen derzeit Unsicherheiten hinsichtlich Umfang, Dauer und konkreter Ausgestaltung dieser Kompensation. Vor dem Hintergrund der ohnehin angespannten Haushaltslage vieler Kommunen stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die geplanten Änderungen auf den Haushalt der Stadt Moers haben könnten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vor diesem Hintergrund bittet die Fraktion Die Linke Liste um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><ol><li>Welche Auswirkungen erwartet die Verwaltung aufgrund der derzeit bekannten Pläne der Bundesregierung auf den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer der Stadt Moers?<br>&nbsp;</li><li>Mit welchen Minder- oder Mehreinnahmen rechnet die Verwaltung für die Haushaltsjahre 2027 bis 2030? Bitte nach Jahren aufschlüsseln.<br>&nbsp;</li><li>Welche Annahmen wurden hierzu bereits in der mittelfristigen Finanzplanung oder den Haushaltsplanungen zugrunde gelegt?<br>&nbsp;</li><li>Welche Informationen liegen der Verwaltung über die angekündigte finanzielle Kompensation des Bundes für Länder und Kommunen vor?<br>&nbsp;</li><li>Geht die Verwaltung davon aus, dass mögliche Einnahmeausfälle vollständig und dauerhaft ausgeglichen werden? Bitte begründen.<br>&nbsp;</li><li>Welche Auswirkungen hätte ein teilweiser oder ausbleibender Ausgleich auf den Haushalt der Stadt Moers?<br>&nbsp;</li><li>Welche Auswirkungen wären insbesondere auf freiwillige Leistungen, Investitionen und laufende Infrastrukturmaßnahmen zu erwarten?<br>&nbsp;</li><li>Welche Risiken sieht die Verwaltung für die Haushaltsplanung der kommenden Jahre im Zusammenhang mit der Steuerreform?<br>&nbsp;</li><li>Ist vorgesehen, den Rat nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens über die konkreten finanziellen Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt Moers zu informieren?</li></ol><p>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>Almut Klinger &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marcel Bister &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Laura Kaiser</strong><br>Fraktionsvorsitzende &nbsp;Fraktionsvorsitzender &nbsp; stellv. Fraktionsvorsitzende</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378631</guid>
                <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 13:45:00 +0200</pubDate>
                <title>Beteiligung der Stadt Moers am Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf &amp; Pflege“</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/beteiligung-der-stadt-moers-am-landesprogramm-vereinbarkeit-beruf-pflege/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Anfrage zur Sitzung des Personalausschusses am 30.09.2026
Beteiligung der Stadt Moers am Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf &amp; Pflege“

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

zur Sitzung des Personalausschusses stellt die Fraktion Die Linke Liste folgende Anfrage.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit den Landesverbänden der Pflegekassen das Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf &amp; Pflege“ aufgelegt. Ziel des Programms ist es, Arbeitgeber bei der Entwicklung einer pflegesensiblen Personalpolitik zu unterstützen. Hierzu gehören unter anderem die Qualifizierung betrieblicher Pflege-Guides, Beratungsangebote, Vernetzungsmöglichkeiten sowie die Unterzeichnung einer Charta zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Beschäftigte übernehmen Verantwortung für die Pflege naher Angehöriger. Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege entwickelt sich deshalb zu einem wichtigen Faktor für Mitarbeiterbindung, Fachkräftegewinnung und eine moderne Personalpolitik.</p>
<p>Das Land Nordrhein-Westfalen stellt Arbeitgebern mit dem Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf &amp; Pflege“ ein etabliertes Unterstützungsangebot zur Verfügung. Gerade öffentliche Arbeitgeber sollten hier eine Vorbildfunktion übernehmen und vorhandene Beratungs-, Qualifizierungs- und Vernetzungsangebote nutzen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund besteht ein berechtigtes Interesse daran zu erfahren, ob die Stadt Moers die Möglichkeiten des Landesprogramms bereits nutzt oder aus welchen Gründen bislang darauf verzichtet wurde. Sofern eine Teilnahme noch nicht erfolgt ist, sollte geprüft werden, ob die vorhandenen Unterstützungsangebote künftig im Interesse der Beschäftigten und einer zukunftsfähigen Personalpolitik genutzt werden können.</p>
<p>Daher fragt Die Linke Liste an:</p><ol><li>Ist die Stadt Moers Partnerin des Landesprogramms „Vereinbarkeit Beruf &amp; Pflege“?<br>&nbsp;</li><li>Falls nein:&nbsp;<br>a) Aus welchen Gründen wurde bislang auf eine Teilnahme verzichtet?&nbsp;<br>b) Hat sich die Verwaltung bereits mit einer Teilnahme befasst?&nbsp;<br>Falls ja, mit welchem Ergebnis?<br>&nbsp;</li><li>Beabsichtigt die Verwaltung, dem Landesprogramm künftig beizutreten oder die Charta des Landesprogramms zu unterzeichnen?<br>&nbsp;</li><li>Welche finanziellen, organisatorischen oder personellen Aufwendungen wären mit einer Teilnahme verbunden?<br>&nbsp;</li><li>Welche Förder-, Beratungs- oder Unterstützungsleistungen könnte die Stadt Moers durch eine Teilnahme in Anspruch nehmen?<br>&nbsp;</li><li>Verfügt die Stadt Moers bereits über betriebliche Pflege-Guides oder vergleichbare Ansprechpersonen für Beschäftigte mit Pflegeverantwortung?<br>&nbsp;</li><li>Falls ja: Wie viele Pflege-Guides gibt es, in welchen Bereichen sind sie tätig und welche Qualifizierung haben sie absolviert?<br>&nbsp;</li><li>Falls nein: Ist die Ausbildung betrieblicher Pflege-Guides geplant? Falls nein, warum nicht?<br>&nbsp;</li><li>Welche internen Beratungs- und Unterstützungsangebote bestehen derzeit für Beschäftigte mit Pflegeverantwortung?<br>&nbsp;</li><li>Wie werden Beschäftigte über Ansprüche nach dem Pflegezeitgesetz, Familienpflegezeitgesetz sowie über kommunale oder externe Beratungsangebote informiert?<br>&nbsp;</li><li>Wie viele Beschäftigte haben in den vergangenen fünf Jahren Pflegezeit, Familienpflegezeit oder vergleichbare Freistellungen in Anspruch genommen?<br>&nbsp;</li><li>Welche flexiblen Arbeitszeit- oder Homeoffice-Regelungen bestehen für Beschäftigte mit Pflegeverantwortung?<br>&nbsp;</li><li>Ist geplant, das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ künftig stärker in das Betriebliche Gesundheitsmanagement und die Personalentwicklung einzubinden?<br>&nbsp;</li><li>Welche Maßnahmen plant die Verwaltung insgesamt, um die Stadt Moers als pflegefreundliche Arbeitgeberin weiterzuentwickeln?<br>&nbsp;</li><li>Sofern die Stadt bislang nicht am Landesprogramm teilnimmt:&nbsp;<br>Beabsichtigt die Verwaltung, dem Rat innerhalb der nächsten sechs Monate eine Vorlage vorzulegen, in der die Vor- und Nachteile einer Teilnahme bewertet und eine Empfehlung für das weitere Vorgehen ausgesprochen wird?<br>&nbsp;</li></ol><p>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>René Pastoors &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Almut Klinger &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marcel Bister</strong></p>
<p>Mitglied im Personalausschuss &nbsp;Fraktionsvorsitzende &nbsp;Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378628</guid>
                <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 13:37:00 +0200</pubDate>
                <title>Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bei der Stadt Moers</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/betriebliches-gesundheitsmanagement-bgm-bei-der-stadt-moers/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Anfrage zur Sitzung des Personalausschusses am 30.09.2026
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bei der Stadt Moers

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

zur Sitzung des Personalausschusses stellt die Fraktion Die Linke Liste folgende Anfrage.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) gewinnt angesichts des demografischen Wandels, steigender psychischer Belastungen, zunehmender Hitzeperioden sowie des Fachkräftemangels im öffentlichen Dienst stetig an Bedeutung. 

Vor diesem Hintergrund bittet die Fraktion Die Linke Liste Moers um die Beantwortung der folgenden Fragen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ol><li>Seit wann besteht bei der Stadt Moers ein Betriebliches Gesundheitsmanagement?<br>&nbsp;</li><li>Liegt ein aktuelles schriftliches BGM-Konzept vor? Wann wurde dieses zuletzt fortgeschrieben?<br>&nbsp;</li><li>Welche strategischen Ziele verfolgt das BGM bis zum Jahr 2030?<br>&nbsp;</li><li>Welche personellen Ressourcen (Vollzeitäquivalente) stehen dem BGM zur Verfügung?<br>&nbsp;</li><li>Wie hoch waren die Haushaltsmittel für das BGM in den Jahren 2024, 2025 und 2026 und wie hoch war jeweils deren tatsächliche Inanspruchnahme?<br>&nbsp;</li><li>Welche Kennzahlen werden zur Erfolgskontrolle regelmäßig erhoben?<br>&nbsp;</li><li>Wie viele Beschäftigte schieden in den vergangenen fünf Jahren aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Dienst aus?<br>&nbsp;</li><li>Wie viele Beschäftigte erfüllten in den Jahren 2024 bis 2026 die Voraussetzungen für ein BEM?<br>&nbsp;</li><li>Wie viele Beschäftigte nahmen ein BEM tatsächlich in Anspruch?<br>&nbsp;</li><li>Welche durchschnittliche Erfolgsquote weist das BEM hinsichtlich einer nachhaltigen Wiedereingliederung auf?<br>&nbsp;</li><li>Welche Maßnahmen werden nach Abschluss eines BEM dauerhaft umgesetzt?<br>&nbsp;</li><li>Für welche Bereiche wurden in den vergangenen fünf Jahren Gefährdungsbeurteilungen durchgeführt oder aktualisiert?<br>&nbsp;</li><li>Welche Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen wurden durchgeführt?<br>&nbsp;</li><li>Welche wesentlichen Belastungsschwerpunkte wurden dabei festgestellt?<br>&nbsp;</li><li>Welche konkreten Verbesserungsmaßnahmen wurden daraus abgeleitet?<br>&nbsp;</li><li>Wie wird die Wirksamkeit dieser Maßnahmen überprüft?<br>&nbsp;</li><li>Welche Gesundheitsangebote bestehen derzeit?<br>&nbsp;</li><li>Wie hoch ist die Teilnahmequote an den einzelnen Angeboten?<br>&nbsp;</li><li>Welche Angebote bestehen für Beschäftigte im Außendienst sowie in körperlich belastenden Tätigkeiten?<br>&nbsp;</li><li>Welche Maßnahmen wurden aufgrund von Beschäftigtenwünschen neu eingeführt?<br>&nbsp;</li><li>Wann fanden in den vergangenen fünf Jahren Mitarbeitendenbefragungen zu Gesundheit, Belastung oder Arbeitszufriedenheit statt?<br>&nbsp;</li><li>Wie hoch war jeweils die Beteiligungsquote?<br>&nbsp;</li><li>Welche wesentlichen Ergebnisse ergaben sich?<br>&nbsp;</li><li>Welche konkreten Maßnahmen wurden daraus umgesetzt?<br>&nbsp;</li><li>Existiert ein Hitzeschutzkonzept für die Beschäftigten?<br>&nbsp;</li><li>Welche Maßnahmen kommen bei Hitzeereignissen konkret zur Anwendung (z. B. Trinkwasserversorgung, Arbeitszeitanpassungen, mobile Arbeit, zusätzliche Pausen)?<br>&nbsp;</li><li>Welche Dienstgebäude verfügen über klimatisierte Arbeitsplätze?<br>&nbsp;</li><li>In welchen Gebäuden besteht aus Sicht der Verwaltung dringender Handlungsbedarf?&gt;&gt;&gt;<br>&nbsp;</li><li>Welche Investitionen sind hierzu geplant?<br>&nbsp;</li><li>Wie haben sich Arbeits- und Wegeunfälle in den vergangenen fünf Jahren entwickelt?<br>&nbsp;</li><li>Welche Präventionsmaßnahmen wurden daraus abgeleitet?<br>&nbsp;</li><li>Welche Rolle spielt das BGM bei der Umsetzung des Arbeitsschutzes?<br>&nbsp;</li><li>Welche Auswirkungen des demografischen Wandels erwartet die Verwaltung auf den Krankenstand?<br>&nbsp;</li><li>Gibt es besondere Programme zur Gesundheitsförderung älterer Beschäftigter?<br>&nbsp;</li><li>Welche Maßnahmen dienen der Fachkräftebindung durch Gesundheitsförderung?<br>&nbsp;</li><li>Nimmt die Stadt Moers an Benchmarking-Projekten oder Netzwerken zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement teil?<br>&nbsp;</li><li>Wie beurteilt die Verwaltung ihre Krankenquote im Vergleich zu anderen Kommunen ähnlicher Größe?<br>&nbsp;</li><li>Welche Best-Practice-Beispiele anderer Kommunen wurden übernommen?<br>&nbsp;</li><li>Wurde das BGM in den vergangenen fünf Jahren extern evaluiert?<br>&nbsp;</li><li>Welche wesentlichen Handlungsbedarfe sieht die Verwaltung für die kommenden Jahre?<br>&nbsp;</li><li>Wie wird der Gesundheits- und Arbeitsschutz im mobilen Arbeiten sichergestellt?<br>&nbsp;</li><li>Welche ergonomischen Unterstützungsangebote bestehen für Beschäftigte im Homeoffice?<br>&nbsp;</li><li>Wie viele Fälle von Bedrohungen, Beleidigungen oder tätlichen Angriffen auf Beschäftigte wurden in den vergangenen fünf Jahren erfasst?<br>&nbsp;</li><li>Welche Präventions-, Schulungs- und Nachsorgemaßnahmen bestehen für betroffene Beschäftigte?</li></ol><p>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>René Pastoors &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Almut Klinger&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Marcel Bister</strong></p>
<p>Mitglied im Personalausschuss &nbsp;Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378625</guid>
                <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 13:28:00 +0200</pubDate>
                <title>90 Jahre „Reichszentrale zur Bekämpfung der Homosexualität und der Abtreibung“ – Aufarbeitung der Verfolgung in Moers</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/90-jahre-reichszentrale-zur-bekaempfung-der-homosexualitaet-und-der-abtreibung-aufarbeitung-der-verfolgung-in-moers/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Anfrage zur Sitzung des Kulturausschusses am 23.09.2026
90 Jahre „Reichszentrale zur Bekämpfung der Homosexualität und der Abtreibung“ – Aufarbeitung der Verfolgung in Moers

Sehr geehrte Herr Vorsitzender,

zur Sitzung des Kulturausschusses stellt die Fraktion Die Linke Liste folgende Anfrage.

Am 10. Oktober 1936 wurde die „Reichszentrale zur Bekämpfung der Homosexualität und der Abtreibung“ eingerichtet. Sie koordinierte reichsweit insbesondere die Verfolgung homosexueller Männer sowie die Strafverfolgung im Zusammenhang mit Schwangerschaftsabbrüchen. Durch die zentrale Erfassung personenbezogener Daten und die Zusammenarbeit mit Kriminalpolizei, Gestapo und weiteren Behörden wurde die Repression erheblich verschärft. Auch Menschen aus Moers können hiervon betroffen gewesen sein. 
Vor diesem Hintergrund bittet die Linke Liste Moers um die Beantwortung der folgenden Fragen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ol><li>Welche Erkenntnisse liegen der Verwaltung oder dem Stadtarchiv über die Verfolgung homosexueller Menschen aus Moers während der Zeit des Nationalsozialismus vor?<br>&nbsp;</li><li>Sind Fälle bekannt, in denen Einwohner aus Moers aufgrund des § 175 StGB oder im Zusammenhang mit Maßnahmen der Reichszentrale verfolgt, verurteilt oder inhaftiert wurden?<br>&nbsp;</li><li>Wie viele Personen aus Moers wurden nach heutigem Kenntnisstand wegen homosexueller Handlungen strafrechtlich verfolgt?<br>&nbsp;</li><li>Sind Fälle bekannt, in denen Betroffene aus Moers in Konzentrationslager eingewiesen oder anderen nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen ausgesetzt waren?<br>&nbsp;</li><li>Welche Erkenntnisse liegen über die Verfolgung von Frauen, Hebammen, Ärztinnen, Ärzten oder weiteren Personen aus Moers wegen des Verdachts oder der Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen vor?<br>&nbsp;</li><li>Sind Strafverfahren oder Verurteilungen nach den §§ 218 ff. StGB aus der NS-Zeit mit Bezug zu Moers dokumentiert? Falls ja, wie viele Fälle sind bekannt?<br>&nbsp;</li><li>Welche historischen Quellen zu beiden Verfolgungskomplexen befinden sich im Stadtarchiv, der NS-Dokumentation oder sind aus anderen Archiven bekannt?<br>&nbsp;</li><li>Wurden in den vergangenen Jahren Forschungsarbeiten oder Projekte zur Verfolgung homosexueller Menschen oder zur Verfolgung wegen Schwangerschaftsabbrüchen in Moers durchgeführt oder unterstützt? Falls ja, mit welchen Ergebnissen?<br>&nbsp;</li><li>Ist die Geschichte dieser Verfolgung Bestandteil der städtischen Bildungs- und Erinnerungsarbeit? Falls ja, in welcher Form?<br>&nbsp;</li><li>Wie werden diese Themen in Angeboten der NS-Dokumentation, des Stadtarchivs oder im Rahmen von Führungen und Ausstellungen berücksichtigt?<br>&nbsp;</li><li>Welche Erkenntnisse bestehen über eine Zusammenarbeit örtlicher Behörden, des Gesundheitswesens oder der Polizei mit den zuständigen Kriminalpolizeistellen im Zusammenhang mit diesen Verfolgungsmaßnahmen?<br>&nbsp;</li><li>Plant die Verwaltung anlässlich des 90. Jahrestages der Gründung der Reichszentrale besondere Maßnahmen der Erinnerung oder historischen Aufarbeitung, beispielsweise Vorträge, Ausstellungen oder Veröffentlichungen?<br>&nbsp;</li><li>Falls keine Maßnahmen geplant sind: Aus welchen Gründen wurde auf eine Würdigung dieses Jahrestages verzichtet?<br>&nbsp;</li><li>Sieht die Verwaltung Forschungsbedarf hinsichtlich bislang unbekannter Opfer aus Moers und ihrer Biografien?<br>&nbsp;</li><li>Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, die Erinnerung an die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung bzw. sexuellen Identität oder wegen Schwangerschaftsabbrüchen verfolgten Menschen dauerhaft stärker in der städtischen Erinnerungskultur zu verankern?<br>&nbsp;</li></ol><p>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>Marius Meyer &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Almut Klinger &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marcel Bister</strong><br>Mitglied im Kulturausschuss &nbsp;Fraktionsvorsitzender &nbsp;Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378623</guid>
                <pubDate>Thu, 23 Jul 2026 13:23:00 +0200</pubDate>
                <title>Queeres Leben in Moers – Unterstützung, Teilhabe und kommunale Strategie</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/queeres-leben-in-moers-unterstuetzung-teilhabe-und-kommunale-strategie/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Anfrage zur Sitzung des Rates am 14.10.2026
Queeres Leben in Moers – Unterstützung, Teilhabe und kommunale Strategie

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

zur Sitzung des Rates stellt die Fraktion Die Linke Liste folgende Anfrage.

Eine offene und vielfältige Stadtgesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass alle Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität sicher, sichtbar und diskriminierungsfrei leben können. Viele Kommunen entwickeln hierfür kommunale Strategien oder Aktionspläne, um die Belange von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, intergeschlechtlichen und queeren (LSBTIQ+) Menschen systematisch zu berücksichtigen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Queere Menschen sind selbstverständlicher Teil der Stadtgesellschaft. Dennoch erleben viele weiterhin Diskriminierung, Ausgrenzung oder Unsicherheit im öffentlichen Raum. Zahlreiche Kommunen haben deshalb Strategien entwickelt, um die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt zu stärken, Beratungsangebote auszubauen und Diskriminierung wirksam entgegenzutreten.</p>
<p>Die Stadt Moers sollte den Anspruch haben, allen Menschen ein sicheres, diskriminierungsfreies und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Anfrage soll einen Überblick über bestehende Strukturen, Unterstützungsangebote und Entwicklungsmöglichkeiten geben und damit eine Grundlage für die weitere kommunalpolitische Diskussion schaffen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund bittet die Fraktion Die Linke Liste Moers um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><ol><li>Verfügt die Stadt Moers über ein Konzept, Leitbild oder eine Strategie zur Förderung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt?<br>&nbsp;</li><li>Ist die Erarbeitung eines kommunalen Aktionsplans zur Förderung der Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt vorgesehen?<br>&nbsp;</li><li>Welche Ziele verfolgt die Stadtverwaltung hinsichtlich der Förderung queeren Lebens in Moers?<br>&nbsp;</li><li>Gibt es innerhalb der Stadtverwaltung eine Ansprechperson oder Koordinierungsstelle für die Belange von LSBTIQ+-Menschen?<br>&nbsp;</li><li>Falls nein: Ist die Einrichtung einer entsprechenden Funktion geplant?<br>&nbsp;</li><li>Welche Fachbereiche befassen sich derzeit mit entsprechenden Fragestellungen?<br>&nbsp;</li><li>Welche queeren Initiativen, Vereine oder Projekte wurden in den vergangenen fünf Jahren durch die Stadt Moers finanziell, organisatorisch oder ideell unterstützt?<br>&nbsp;</li><li>Welche städtischen Fördermittel standen hierfür jeweils zur Verfügung?<br>&nbsp;</li><li>Wie unterstützt die Stadt Veranstaltungen wie den Christopher Street Day (CSD) oder vergleichbare Veranstaltungen?<br>&nbsp;</li><li>Welche Maßnahmen ergreift die Stadtverwaltung, um Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität entgegenzuwirken?<br>&nbsp;</li><li>Existieren Handlungskonzepte oder Leitfäden für den Umgang mit queerfeindlichen Vorfällen in städtischen Einrichtungen?<br>&nbsp;</li><li>Werden entsprechende Vorfälle statistisch erfasst? Falls ja, in welchem Umfang?<br>&nbsp;</li><li>Welche Angebote bestehen in der Kinder- und Jugendarbeit zur Förderung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt?<br>&nbsp;</li><li>Wie werden queere Jugendliche unterstützt?<br>&nbsp;</li><li>Besteht eine Zusammenarbeit mit Schulen, Beratungsstellen oder freien Trägern?<br>&nbsp;</li><li>Welche Maßnahmen bestehen für ältere LSBTIQ+-Menschen?<br>&nbsp;</li><li>Werden queersensible Angebote in der Altenhilfe und Pflege unterstützt?<br>&nbsp;</li><li>Welche Beratungsangebote stehen queeren Menschen zur Verfügung oder werden von der Stadt vermittelt?<br>&nbsp;</li><li>Welche Maßnahmen ergreift die Stadtverwaltung zur Förderung eines diskriminierungsfreien Arbeitsumfeldes für LSBTIQ+-Beschäftigte?<br>&nbsp;</li><li>Gibt es Fortbildungen zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt für Führungskräfte und Beschäftigte?<br>&nbsp;</li><li>Ist die Stadt Mitglied in Netzwerken oder Initiativen zur Förderung von Vielfalt und Antidiskriminierung?<br>&nbsp;</li><li>Wie macht die Stadt Moers ihre Unterstützung für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt öffentlich sichtbar?<br>&nbsp;</li><li>Welche Aktionen wurden in den vergangenen fünf Jahren beispielsweise zum IDAHOBIT, zum Pride Month oder zum Christopher Street Day durchgeführt?<br>&nbsp;</li><li>Plant die Verwaltung weitere Maßnahmen zur Sichtbarkeit queeren Lebens?</li></ol><p>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>Almut Klinger &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marcel Bister &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Laura Kaiser</strong><br>Fraktionsvorsitzende &nbsp;Fraktionsvorsitzender &nbsp;stellv. Fraktionsvorsitzende</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378637</guid>
                <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 14:14:00 +0200</pubDate>
                <title>Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Stadtverwaltung Moers</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/einsatz-von-kuenstlicher-intelligenz-ki-in-der-stadtverwaltung-moers/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Anfrage zur Sitzung des Hauptausschusses am 07.10.2026
Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Stadtverwaltung Moers

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

zur Sitzung des Hauptausschusses stellt die Fraktion Die Linke Liste folgende Anfrage.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) nimmt auch in der öffentlichen Verwaltung stetig zu. KI-Anwendungen können Verwaltungsprozesse beschleunigen und Beschäftigte unterstützen, werfen aber zugleich Fragen nach Datenschutz, Transparenz, IT-Sicherheit, Diskriminierungsfreiheit und menschlicher Kontrolle auf. Zahlreiche Kommunen haben bereits Pilotprojekte gestartet oder KI-Leitlinien entwickelt. 

Vor diesem Hintergrund bittet die Fraktion Die Linke Liste um die Beantwortung der folgenden Fragen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ol><li>Setzt die Stadtverwaltung Moers derzeit KI-Anwendungen ein? Falls ja, welche?<br>&nbsp;</li><li>Für welche Aufgabenbereiche werden diese Anwendungen genutzt oder erprobt?<br>&nbsp;</li><li>Welche weiteren KI-Projekte befinden sich in Planung?<br>&nbsp;</li><li>Wer entscheidet über die Einführung neuer KI-Anwendungen und nach welchen Kriterien?<br>&nbsp;</li><li>Existieren verwaltungsinterne Leitlinien oder eine KI-Strategie? Falls ja, bitte kurz darstellen.<br>&nbsp;</li><li>Wie wird sichergestellt, dass Entscheidungen nicht ausschließlich automatisiert getroffen werden?<br>&nbsp;</li><li>Welche datenschutzrechtlichen Prüfungen wurden vor dem Einsatz durchgeführt?<br>&nbsp;</li><li>Welche Maßnahmen werden ergriffen, um Diskriminierungen oder Verzerrungen (Bias) durch KI-Systeme zu vermeiden?<br>&nbsp;</li><li>Werden personenbezogene Daten zur Verarbeitung an externe Anbieter oder Cloud-Dienste übermittelt? Falls ja, welche?<br>&nbsp;</li><li>Welche Schulungen erhalten Beschäftigte zum verantwortungsvollen Einsatz von KI?<br>&nbsp;</li><li>Ist der Personalrat bei Einführung und Einsatz von KI-Anwendungen beteiligt worden oder soll er beteiligt werden?<br>&nbsp;</li><li>Welche Kosten sind seit 2024 für KI-Anwendungen entstanden und welche Mittel sind künftig eingeplant?<br>&nbsp;</li><li>Welche Chancen und Risiken sieht die Verwaltung beim weiteren Einsatz von KI in der Stadtverwaltung?<br>&nbsp;</li><li>Plant die Verwaltung, den Rat regelmäßig über den Einsatz und die Weiterentwicklung von KI-Anwendungen zu informieren?</li></ol><p>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>Almut Klinger &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Marcel Bister &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Laura Kaiser</strong><br>Fraktionsvorsitzende &nbsp; Fraktionsvorsitzender &nbsp;stellv. Fraktionsvorsitzende</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378622</guid>
                <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 13:11:00 +0200</pubDate>
                <title>– “Dienstreise” der Ehefrau des 2. stellvertretenden Bürgermeisters nach Seelow</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/dienstreise-der-ehefrau-des-2-stellvertretenden-buergermeisters-nach-seelow/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Anfrage zur Sitzung des Rates am 08.07.2026
Sitzungsvorlage 18/479 – “Dienstreise” der Ehefrau des 2. stellvertretenden Bürgermeisters nach Seelow

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

zur Sitzung des Rates stellt die Fraktion Die Linke Liste folgende Anfrage.

Die vom Hauptausschuss am 1.Juli 2026 gegen die Stimme der Linken Liste beschlossene Sitzungsvorlage sieht vor, die Dienstreise des 2. stellvertretenden Bürgermeisters in Begleitung seiner Ehefrau zu genehmigen und die Bahnkosten für zwei Personen aus Haushaltsmitteln zu finanzieren. Eine rechtliche Begründung für die Kostenübernahme der Ehefrau enthält die Vorlage nicht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Verwendung öffentlicher Mittel setzt einen öffentlichen Zweck sowie die Einhaltung der haushaltsrechtlichen Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit voraus. Da die Ehefrau weder Mandatsträgerin noch Beschäftigte der Stadt ist, besteht Klärungsbedarf, auf welcher konkreten Rechtsgrundlage ihre Reisekosten übernommen werden sollen. Zudem ist von Interesse, ob es sich um eine etablierte Verwaltungspraxis oder um eine Einzelfallentscheidung handelt.</p>
<p>Von daher fragen wir an:</p><ol><li>Auf welcher konkreten gesetzlichen oder satzungsrechtlichen Grundlage erfolgt die Übernahme der Reisekosten für die Ehefrau des 2. stellvertretenden Bürgermeisters?<br>&nbsp;</li><li>Hält die Verwaltung den Beschluss des Hauptausschusses allein für ausreichend, um die Übernahme der Reisekosten einer nicht in einem öffentlichen Amt stehenden Privatperson zu rechtfertigen? Falls ja, unter Angabe der einschlägigen Rechtsvorschriften und Rechtsprechung.<br>&nbsp;</li><li>Existieren bei der Stadt Moers Richtlinien, Ratsbeschlüsse oder Verwaltungsvorschriften, die die Kostenübernahme für Ehe- oder Lebenspartner:innen bei offiziellen Reisen regeln? Falls ja, bitte beifügen.<br>&nbsp;</li><li>Ist die Einladung der Partnerstadt ausdrücklich an den 2. stellvertretenden Bürgermeister und seine Ehefrau gerichtet worden oder ausschließlich an die Stadt Moers als Körperschaft?<br>&nbsp;</li><li>Hat die Stadt Moers in den vergangenen zehn Jahren bereits Reisekosten für Ehe- oder Lebenspartner:innen von Bürgermeister:innen oder anderen Mandatsträger:innen übernommen? Bitte jeweils Anlass, Kosten und Rechtsgrundlage nennen.<br>&nbsp;</li><li>Wurde vor Erstellung der Vorlage geprüft, ob die Übernahme der Kosten mit den haushaltsrechtlichen Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit (§ 75 GO NRW) vereinbar ist? Falls ja, mit welchem Ergebnis?<br>&nbsp;</li><li>Wurde die Kommunalaufsicht oder eine andere Stelle zur rechtlichen Zulässigkeit der Kostenübernahme beteiligt oder um Stellungnahme gebeten? Falls nein, warum nicht? Ist die Verwaltung der Auffassung, dass für eine Privatperson überhaupt eine Dienstreise genehmigt werden kann? Falls ja, auf welcher Rechtsgrundlage?</li></ol><p>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>Almut Klinger &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marcel Bister &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Laura Kaiser</strong><br>Fraktionsvorsitzende &nbsp;Fraktionsvorsitzender &nbsp;stellv. Fraktionsvorsitzende</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378621</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 13:06:00 +0200</pubDate>
                <title>Anfrage zur Sitzung des Rates am 08.07.2026 Nachfrage zu rechtsextremen Straftaten in Moers</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/anfrage-zur-sitzung-des-rates-am-08072026-nachfrage-zu-rechtsextremen-straftaten-in-moers/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Anfrage zur Sitzung des Rates am 08.07.2026
Nachfrage zu rechtsextremen Straftaten in Moers

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

die Erfassung und Bewertung rechtsextremer Straftaten ist für verschiedene kommunale Aufgabenbereiche von erheblicher Bedeutung. Dies betrifft insbesondere die Arbeit des Kommunalen Integrationsmanagements, der Jugendhilfe, der Schulverwaltung, der Präventionsarbeit, der Demokratieförderung, der Arbeit gegen Extremismus sowie die Sicherheits- und Ordnungsplanung der Stadt. Kenntnisse über Umfang, Entwicklung und räumliche Schwerpunkte rechtsextremer Straftaten können für die Planung und Ausrichtung entsprechender Maßnahmen von Bedeutung sein.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Von daher halten wir die Beantwortung unserer Anfrage zu rechtsextremen Straftaten in Moers 2025 für unzureichend, da dort lediglich auf die Zuständigkeit des Kreises Wesel verwiesen wird.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund bitten um Beantwortung der folgenden Frage:</p>
<p>Erhält die Stadtverwaltung Moers – unabhängig von der formalen Zuständigkeit für die Erfassung dieser Straftaten – regelmäßig Informationen, Auswertungen, Lagebilder oder statistische Daten zu rechtsextremen Straftaten im Stadtgebiet von Moers durch den Kreis Wesel, die Kreispolizeibehörde, das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen oder andere Behörden?</p>
<p>Falls ja, bitten wir um Mitteilung,</p>
<p>• welche Informationen der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt werden,</p>
<p>• welche Fachbereiche oder Organisationseinheiten diese Informationen erhalten und nutzen,</p>
<p>• in welcher Form und Häufigkeit die Übermittlung erfolgt.</p>
<p>Falls nein, bitte ich um eine ausdrückliche Bestätigung, dass der Stadtverwaltung keinerlei entsprechende Informationen oder statistische Auswertungen zu rechtsextremen Straftaten im Stadtgebiet Moers vorliegen.</p>
<p>Freundliche Grüße</p>
<p><strong>Almut Klinger &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marcel Bister &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Laura Kaiser</strong><br>Fraktionsvorsitzende &nbsp;Fraktionsvorsitzender &nbsp;stellv. Fraktionsvorsitzende</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376234</guid>
                <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 10:31:39 +0200</pubDate>
                <title>Rechtsextreme Straftaten in Moers 2025</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/rechtsextreme-straftaten-in-moers-2025/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Anfrage zur Sitzung des Rates am 08.07.2026
Rechtsextreme Straftaten in Moers 2025

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

laut Angabe des Innenministeriums NRW sind die angezeigten politisch rechts motivierten Straftaten von 5.641 Taten in 2024 auf 6.268 im Jahr 2025 angestiegen.

In diesem Zusammenhang fragen wir an, wie viele und welche Straftaten im Bereich Politisch rechts motivierte Kriminalität (PMK Rechts) 2025 in Moers angezeigt wurden.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zudem bitten wir um Mitteilung, wie viele Antisemitische Straftaten, Islamfeindliche Straftaten, Flüchtlingsfeindliche Straftaten, Antiziganistische Straftaten, Queerfeindliche Straftaten und Straftaten gegen Menschen mit Behinderung in Moers 2025 jeweils angezeigt wurden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376233</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 10:29:00 +0200</pubDate>
                <title>Kostenübernahme bei Straßenumbenennungen</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/kostenuebernahme-bei-strassenumbenennungen/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Antrag zur Sitzung des Rates am 08.07.2026
Kostenübernahme bei Straßenumbenennungen

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

zur oben genannten Sitzung des Rates beantragt Die Linke Liste:

1.	Bei durch Ratsbeschluss veranlassten Straßenumbenennungen übernimmt die Stadt die bei ihr entstehenden Gebühren für die Änderung amtlicher Dokumente betroffener Einwohnerinnen und Einwohner.

2.	Dies umfasst insbesondere Personalausweise, Aufenthaltstitel, Führerscheine, Kfz-Zulassungsdokumente sowie Mitteilungen an Grundbuchämter, soweit diese im Einflussbereich der Stadt liegen.

3.	Die Verwaltung richtet für die Betroffenen vereinfachte Verfahren und zusätzliche Servicetermine ein.

4.	Die Verwaltung prüft ergänzend die Einrichtung eines Härtefallfonds für Gewerbetreibende, Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Vereine.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Begründung:</strong></p>
<p>Straßenumbenennungen können aus historischen, demokratischen oder stadtentwicklungspolitischen Gründen erforderlich sein. Die damit verbundenen Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner sollen möglichst gering gehalten werden.</p>
<p>Vorbild ist das Verfahren der Landeshauptstadt Düsseldorf, die bei Straßenumbenennungen die Kosten für notwendige Änderungen amtlicher Dokumente übernimmt und besondere Serviceangebote für Betroffene bereitstellt.</p>
<p>Die Erfahrungen anderer Kommunen zeigen, dass die direkten Kosten für Privatpersonen meist überschaubar sind, der organisatorische Aufwand jedoch erheblich sein kann. Durch die Übernahme der behördlichen Gebühren und die Einrichtung vereinfachter Verfahren kann die Akzeptanz notwendiger Straßenumbenennungen verbessert und soziale Härten können vermieden werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376060</guid>
                <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 08:58:08 +0200</pubDate>
                <title>Erstellung jährlicher Konnexitätsberichte</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/erstellung-jaehrlicher-konnexitaetsberichte/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Antrag zur Sitzung des Rates am 08.07.2026

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

die Fraktion Die Linke Liste im Rat der Stadt Moers beantragt:
:
Zur Sicherstellung einer transparenten und nachhaltigen Haushaltssteuerung sowie zur transparenten Darstellung der Finanzierung aller kommunalen Pflichtaufgaben wird jährlich ein Konnexitätsbericht erstellt.

Alle Fachbereiche wirken an der Erstellung des Konnexitätsberichts mit und liefern die erforderlichen Angaben zu Kosten, Erstattungen und rechtlichen Grundlagen der jeweiligen Pflichtaufgaben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Konnexitätsbericht wird dem Rat der Stadt Moers jährlich im Rahmen der Haushaltsberatungen als gesonderte Ratsvorlage vorgelegt, erstmalig zu den Haushaltsberatungen 2027.</p>
<p><strong>Begründung:</strong></p>
<p>Der Konnexitätsbericht stellt für alle gesetzlichen Pflichtaufgaben der Stadt Moers die tatsächlichen Aufwendungen den hierfür erhaltenen Zuweisungen und Erstattungen von Bund und Land gegenüber und weist bestehende Finanzierungslücken aus.</p>
<p>Die Einführung eines jährlichen Konnexitätsberichts ist erforderlich, um die tatsächlichen Kosten kommunaler Pflichtaufgaben den erhaltenen Zuweisungen von Bund und Land gegenüberzustellen und bestehende Verstöße gegen das Konnexitätsprinzip sichtbar zu machen. Dies ist Voraussetzung für eine sachgerechte Haushaltsbewertung und eine verfassungsrechtlich gebotene Interessenvertretung der Stadt.</p>
<p>Der Konnexitätsbericht dient dabei nicht der Vorbereitung von Kürzungen, sondern der Wahrung kommunaler Selbstverwaltung und der Durchsetzung geltenden Verfassungsrechts.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376059</guid>
                <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 08:56:09 +0200</pubDate>
                <title>Wasserspender an Schulen</title>
                <link>https://www.dielinke-moers.de/ratsfraktion-moers/antraege-im-stadtrat/detail/news/wasserspender-an-schulen/</link>
                <author>Die Linke Liste Moers</author>
                <description>Anfrage zur Sitzung des Schulausschusses am 22.06.2026

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

die Fraktion Die Linke Liste im Rat der Stadt hält die flächendeckende Installation von Wasserspendern an Moerser Schulen für notwendig. Vor diesem Hintergrund fragen wir an:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ol><li>An welchen Moerser Schulen sind kostenfreie Wasserspender bereits vorhanden?<br>&nbsp;</li><li>An welchen Moerser Schulen ist die Installation kostenfreier Wasserspender konkret geplant?<br>&nbsp;</li><li>Wie ist die Verwaltung konkret in die durchgeführten bzw. geplanten Maßnahmen involviert?<br>&nbsp;</li><li>Bis wann und wie können die Moerser Schulen, die noch nicht über kostenfreie Wasserspender verfügen, mit solchen versorgt werden?</li></ol>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


        </channel>
    </rss>


